ILI News 05.03.2017

ILI News 05.03.2017

 

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05. März 2017
Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE 
TOURISMUS
WIRTSCHAFT
KULTUR & GESELLSCHAFT
POLITIK
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
KOMMENTAR DER WOCHE
SPORT
ANKÜNDIGUNGEN
IN EIGENER SACHE
ISRAELTAG 2017
KARIKATUREN
VIDEOS DER WOCHE
BILDER DER WOCHE

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE

Dank israelischer Technik: Oscar für “Dschungel-Buch”
Mellanox Technologies aus Yokne’am-Illit stellte die Bandbreiten-Technologie für das Live-Action-Remake “The Jungle Book” zur Verfügung und gewann 2017 einen Oscar für seine visuellen Effekte. Der Film wurde ähnlich
wie der Disney-Klassiker von 1967 ein großer Kassenerfolg. Man verließ sich auf computergenerierte Bilder, um die Geschichte von Mogli, dem verwaisten menschlichen Jungen, der von Tieren erzogen wird, neu zu erschaffen. “Auflösung und Effekte werden komplizierter”, sagte Eyal Waldman, Gründer, CEO und Präsident des NASDAQ-gehandelten Unternehmens aus Yokne’am Illit. “Du brauchst eine Telekommunikation, die schneller ist. Du brauchst mehr Bandbreite, um Filme zu sehen.” Es sei ungefähr acht Jahre her, seit die Filmindustrie mit Mellanox für die Datenspeicherung begann, so Waldman, was zu einigen der branchenweit besten Arbeiten auf dem Bildschirm beigetragen habe, darunter “The Hunger Games”, “Spectre”, “Gravity”, “Guardians of the Galaxy” und “Nacht im Museum”. “Wir sind in diesem Markt sehr dominant”, sagte er. “Die Auflösung von Filmen wird immer besser und besser und sie brauchen uns in Filmen und TV, um diese Informationen schneller zu bekommen.” (ToI) TS
Entspricht unser Aussehen dem Vornamen?
Jeder beurteilt den anderen auf Vertrauenswürdigkeit, Intelligenz und Persönlichkeit aufgrund seines Gesichtsausdrucks. Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben dieses Phänomen umgekehrt: Beeinflusst das Urteil der Anderen unser Aussehen? Dr. Ruth Mayo und Yonat Zwebner prüften, ob das Aussehen vom
Vornamen beeinflusst ist. Dazu zeigten sie Testpersonen Portraitaufnahmen: Sie sollten den Vornamen der abgebildeten Person zuordnen. In 38% der Fälle trafen sie den richtigen Vornamen allein anhand des Gesichtsausdrucks, solange es sich um Menschen aus dem eigenen Kulturkreis handelte. Die Studie ergab, dass die Menschen aussehen, wie sie heißen. Eine “selbsterfüllende Prophezeiung”, sagte Ruth Mayo. (dx, huji, otz) TS
Israelisch-palästinensische Zusammenarbeit bei der Krebsforschung
Forscher israelischer und palästinensischer Krankenhäuser haben gemeinsam Risikofaktoren für das B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom erforscht. Sie untersuchten 823 Patienten sowie 808 gesunde Kontrollpersonen aus betroffenen Gemeinden nach Vererbung, Umwelt, Lebensstil und Vorerkrankungen. In diesen geographisch benachbarten, aber getrennten Populationen fanden sich einzigartige Risikofaktoren für die B-NHL. (plosone) DC
Antibiotika-Resistenzen biophysikalisch erklärt
Biophysiker unter der Leitung von Prof. Nathalie Balaban und der Doktorandin Irit Levin-Reisman am Racah Institut für Physik nutzten zusammen mit Forschern des Harvey M. Kruger Family Center für Nanowissenschaften und Nanotechnologie an der Hebräischen Universität
Jerusalem quantitative Ansätze aus der Physik, um eine Ursache für Antibiotika-Resistenz zu erforschen: Bakterien überleben Antibiotika entweder, weil sie ruhen, wenn Antibiotika im Organismus wirken (Toleranz), oder weil sie aktive biochemische Widerstandsmechanismen (Resistenz) erwerben. Sowohl Toleranz als auch Resistenz beinhalten den Erwerb von Mutationen aus dem Wildtyp. Die Forscher wiesen in vitro nach, dass Populationen von Bakterien, die genetisch resistent gegen das Antibiotikum Ampicillin sind, sich am schnellsten auf einem Hintergrund von Toleranzmutationen ausbreiten. Die Forscher erkannten, dass in allen Fällen Toleranz dem Widerstand vorausging. Resistenzmutationen werden nachrangig erworben. Ein mathematisches Populationsgenetik-Modell zeigte, wie Toleranz die Chancen für Resistenzmutationen in der Population verbreitet. So ebnen Toleranzmutationen den Weg für die rasche nachfolgende Evolution des Widerstandes. Toleranz wird im Klinikalltag oft übersehen. Die Verhinderung der Evolution der Toleranz kann eine neue Strategie zur Verzögerung der Entstehung von Resistenz ermöglichen. (huji)DC
Kompressionsbrüche früher erkennen
Das israelische Startup Zebra Medical Vision fügte seiner medizinischen Bildanalyse einen weiteren Algorithmus hinzu, mit dem tiefer liegende vertebrale Frakturen (Wirbelbrüche und Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule) identifiziert werden können. Damit reagiert die Firma auf den wachsenden Bedarf an schnelleren und genaueren radiologischen Diagnosen für Osteoporosepatienten. “Die Forschung hat gezeigt, dass Radiologen bis zu 50% der Wirbelkörperfrakturen verpassen, da sie sich in der Regel auf die Suche nach anderen Merkmalen konzentrieren”, sagte Dr. Kassim Javair, klinischer Leiter der Abteilung für Rheumatologie an der Oxford University. (fiercebiotech, zebramed) DC
Neues Getreide für Südafrika
Das Donald Danforth Plant Science Center, eines der weltgrößten unabhängigen Botanikinstitute, hat das israelische Unternehmen NRGene ausgewählt, um die Züchtung von Sorghum voranzubringen. Das kleinfruchtige Spelzgetreide aus der Familie der Süßgräser
ist südlich der Sahara ein Grundnahrungsmittel. Es ist sehr widerstandsfähig gegen Dürre und Hitzestress. Die natürliche genetische Vielfalt in Sorghum macht diese Hirsesorte zu einem vielversprechenden System zur Identifizierung von Stress-Resistenz-Mechanismen in Gräsern, die während der Domestikation von verwandten Getreidesorten verloren gingen. In Afrika, Zentralamerika und Südasien dient die Sorghumhirse als Grundnahrungsmittel. Durch einen Zuschuss der Bill & Melinda Gates Foundation in Höhe von USD 6,1 Mio. wird die Forschungsarbeit gesichert. (nrgene) DC

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TOURISMUS

Jerusalem: Kostenloses Internet für die Altstadt
Bisher gibt es in der Nähe des Jaffa-Tores und Teilen des christlichen Viertels in Jerusalem ein Pilotprojekt, um kostenloses Internet für alle zu Verfügung zu stellen. Nun wird für NIS 2 Mio. Wi-Fi für die gesamte Altstadt zu Verfügung gestellt. Das technologische Upgrade soll insbesondere die Navigation in den verwinkelten Gassen erleichtern. In den vergangenen Jahren hat die Hauptstadt auch den kostenlosen Internet-Service in der Nachbarschaft der Deutschen Kolonie, der Ben-Yehuda-Fußgängerzone und in der Umgebung des Rathauses eingeführt. (jpost) DC
Mit der Bahn zur Klagemauer
Eine unterirdische Bahnstrecke bis zur Klagemauer hat Verkehrsminister Israel Katz angekündigt. Doch schon heute kann man mit der Eisenbahn zur Kotel fahren. Dafür gibt es den sogenannten “Kotel-Zug”, auf Hebräisch “Rakevet HaKotel”. Dieser “Zug” fährt zwischen dem Jaffa-Tor und der Klagemauer und hat Platz für 56 Fahrgäste. Während der Fahrt können sich die Fahrgäste in 7 Sprachen über die Sehenswürdigkeiten informieren. (Israelheute) TS
Straßenbahn zwischen Haifa und Nazareth
Israel hat den Bau einer 43 km langen Straßenbahnstrecke zwischen Haifa und Nazareth genehmigt. Die Strecke umfasst 17 Haltestellen und kostet geschätzte NIS 5,9 Mrd. Im Jahr 2023 soll die Strecke eröffnet werden. Auf der Strecke sollen 32 strombetriebene Züge bis zu 100 km/h schnell über Brücken und durch Tunnel verkehren. Jeder Zug wird 52 m lang sein und 300 Passagiere befördern können, 170 davon auf Stehplätzen. (Globes) TS
EL AL Israel Airlines und Qantas wollen im Codeshare fliegen
Der israelische und der australische Flugcarrier, vertreten durch EL AL CEO David Maimon und seinen australischen Counterpart Gareth Evans, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die mittelfristig zu einer Codeshare-
Vereinbarung zwischen EL AL Israel Airlines und Qantas führen soll. Das Abkommen wurde am Rande des Besuchs einer von Benjamin Netanyahu angeführten israelischen Wirtschaftsdelegation in Australien geschlossen. Derzeit gibt es keine Direktflüge zwischen Israel und Australien. Reisende von/nach Tel Aviv müssen daher umsteigen, zumeist in Fernost, was langwierig und kostspielig ist. Mit Inkrafttreten der Codeshare-Vereinbarung wollen die beiden Airlines ihre Flüge besser aufeinander abstimmen, so dass Flugreisen zwischen Tel Aviv und Sydney, Melbourne oder Brisbane kürzer dauern und unter einheitlicher Flugnummer durchgeführt werden können. (austrianwings) KR

WIRTSCHAFT

Leviathan-Finanzierung gesichert
Die Teilhaber des Leviathan-Erdgasfelds haben beschlossen, über drei Jahre verteilt USD 3,75 Mrd. in dessen Entwicklung stecken. Israel produziert derzeit ungefähr 60% seines Stroms aus Erdgas. Leviathan ist das umfangreichste Energieprojekt in Israels Geschichte. Das Reservoir im Mittelmeer liegt etwa 130 km westlich von Haifa. (jpost) DC
Israel baut höchsten Solar-Turm der Welt
Das Klima in Israel ist ideal für die Produktion von Solarenergie. Doch das Land hat sich noch nicht für die Abkehr von fossilen Brennstoffen, insbesondere Erdgas, entschieden. Die israelische Regierung will bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien auf 10% zu steigern. Dazu
wird ein gigantisches Solar-Projekt in der Wüste Negev errichtet. Das Ashalim-Projekt besteht aus vier Parzellen, von denen drei in der ersten Bauphase realisiert werden sollen. Herzstück wird ein Solarturm mit einer Höhe von 250 Metern. Dieser Turm wird von 50.000 Spiegeln umringt. Die Technologie stammt von BrightSourceEnergy, das ein ähnliches Projekt in Kalifornien realisiert hat. Ein zweiter Bauabschnitt von Ashalim sieht einen riesigen Energiespeicher vor, der Haushalte auch nachts mit Strom versorgen kann. Der dritte Abschnitt besteht aus Photovoltaik-Anlagen. Die Einheiten können sich gegenseitig ergänzen und gewährleisten, dass eine dauerhafte Stromversorgung möglich ist. Der Grundstein wurde bereits 2015 gelegt. Wenn die erste Bauphase 2018 abgeschlossen sein wird, wird Ashalim das größte Projekt erneuerbarer Energien in Israel sein. Die Anlage soll eine Kapazität von 310 MW besitzen und etwa 130.000 Haushalte mit Strom versorgen – immerhin fünf Prozent der Bevölkerung. Die Regierung hat Solarenergie bisher nicht gefördert. (mittelstand) KR
Klaus Wellershoff expandiert nach Israel
Klaus Wellershoff, Mitgründer und Präsident des Zürcher Beratungsunternehmens Zwei Wealth Experts, und CEO Patrick Müller haben in Tel Aviv eine Niederlassung eröffnet. In Israel hat in den letzten Jahren ein starker
Technologieboom eingesetzt, der zahlreiche Millionäre hervorbringt. Jene zu Wohlstand gekommene Schicht wolle Zwei Wealth Experts nun mit Beratungsdienstleistungen versorgen, erklärte CEO Müller. Die Zahl der Millionäre in Israel ist 2016 laut einer Analyse der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group um 17% auf 162.000 gestiegen. Um diese Klientel buhlen im Land rund 100 Privatbanken und Family Offices. Trotz der Konkurrenz ist Israel ein interessanter Markt für Zwei Wealth Management, die unter anderem passende Banken und Vermögensverwalter für ihre Kunden suchen, sagte Müller. Immerhin: In der ersten Woche seit Betriebsbeginn hat das Zwei Wealth Management rund USD 30 Mio. an Kundengeldern bei diversen Finanzinstituten in Israel plazieren können. (finews) KR
Israel innovativ
EarlySense, Unbotify, Syqe Medical…: Insgesamt elf israelische Unternehmen rangierten unter tausenden Unternehmen weltweit in den Top 50 der Fast Company 2017. Fast Company ist ein zehnmal pro Jahr erscheinendes Magazin mit den Themenschwerpunkten Technologie, Business und Design. Das Magazin erstellt jährlich eine Liste der Unternehmen, die weltweit innovativ und wirtschaftlich führend die Art und Weise, wie “wir einkaufen, essen, spielen, arbeiten und leben”, verändern. (fastcompany) DC
Honda will stärker mit israelischen Innovatoren zusammenarbeiten
Die Autofirma Honda Silicon Valley Lab (HSVL) gab bekannt, dass sie eine Entwicklungs-Partnerschaft mit Volvo, Hertz Rent a Car International, dem israelischen
Telematik-Unternehmen Ituran und DRIVE, dem Innovationszentrum der Mayer Group (israelischer Importeur von Honda und Volvo), eingegangen ist. Dennis Clark, Strategic Alliance Lead für Honda Xcelerator: “Unsere Partnerschaft mit DRIVE wird es Honda ermöglichen, noch stärker mit lokalen Innovatoren zusammenzuarbeiten.” (globes, japanbullet) DC

KULTUR & GESELLSCHAFT

Cohen und Levy ganz vorne
Die häufigsten jüdischen Familiennamen Cohen und Levy in Israel haben einen Bezug zum Tempelkult. Einer von 25 Juden trägt einen der beiden Namen, so das Zentrale Statistikbüro in Jerusalem am “Tag der Familie”. “Cohen” hat bereits in der Bibel die Bedeutung “Priester”. Den Namen tragen etwa 182.000 Juden in Israel. Der priesterliche Mitarbeiter, der Levit, heißt auf Hebräisch “Levi”. Auf diesen Namen hören rund 105.000
Nachfahren der Tempelpriester: Israelis beim Purimfest
Juden. Somit haben die häufigsten jüdischen Nachnamen in Israel einen Bezug zum Tempelkult. Den dritten Platz belegt der Name Misrachi und bedeutet “östlich” oder “Orientale”. Darauf folgt Peretz (Riss), abgeleitet aus der biblischen Geschichte von Juda und Tamar (einer ihrer Söhne erhielt diesen Vornamen (1. Mose 38)). Jeder der beiden Namen auf Platz drei und vier hat rund 30.000 Träger. Auf Rang fünf findet sich Biton (28.000) – er ist aus dem lateinischen “Vita” (Leben) entstanden. Der dann folgende Name Dahan (20.900) leitet sich von einem arabischen Wort ab, das wohl “Ölmaler” oder “Ölhändler” bedeutet. Den siebenten Platz nimmt Avraham (20.200) ein, also der Name des biblischen Stammvaters. Friedman heißen ungefähr 19.700 Juden in Israel. Die ursprüngliche Bedeutung des Namens Agbaria (18.900) ist unbekannt. Asulai (18.100) ist unter nordafrikanischen Juden verbreitet – für die Herkunft gibt es keine eindeutige Erklärung. Malka (17.900) bedeutet “Königin”. Bei Muslimen in Israel führt der Name Agbaria mit 1,3% die Liste an – ihn tragen 19.000 Vertreter dieser Gruppe. Darauf folgen Mahamid (verwandt mit Mohammed), Dschabarin, Chatib (Prediger) und Suabi. Unter den Christen ist der Name Chury am geläufigsten und bedeutet “Priester”. Bei den Drusen führt der Halabi – “Bewohner von Aleppo” – die Statistik an. (Israelnetz) TS
Fabienne Louves singt sich tapfer durch die Sheba-Gala
Die Sängerin Fabienne Louves (30) verunglückte mit ihrem Freund Luca Schneider (28) im thailändischen Krabi. Louves’ linkes Schlüsselbein ist gebrochen. “Die Schmerzen sind stark. Nun braucht es Zeit, bis es heilt.” Trotzdem liess sie es sich nicht nehmen, für 180 geladene
Gäste an der Sheba-Gala im noblen Carlton-Hotel in St. Moritz zu singen. “Wenn ich Wichtiges unterstützen kann, mache ich das sehr gerne.” Und das hat sie. Das Sheba Medical Center bei Tel Hashomer in Israel ist das grösste und umfassendste medizinische Zentrum im gesamten Nahen Osten. Jährlich werden dort über 1,5 Mio. Patienten behandelt, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe und Religion. Bei der Auktion am Sonntag kamen für das Sheba-Center rund SFR 480.000 zusammen. (blick)KR
Amazon soll Bücher von Holocaustleugnern aus dem Verkehr ziehen
Yad Vashem, die Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, bittet Amazon, auf seiner Website keine Literatur mehr zum Kauf anzubieten, die den Holocaust leugnet und den Antisemitismus fördert. Robert Rozett, der Direktor für
Bibliotheken bei Yad Vashem, hat in einem Brief an Amazon-CEO Jeff Bezos die Hilfe der Gedenkstätte angeboten, die “Verbreitung des Hasses einzudämmen”. Laut Rozett hat Yad Vashem sich in dieser Angelegenheit bereits früher an Amazon gewandt, doch der Online-Händler hatte darauf bestanden, dass er den Verkauf von beleidigendem und hetzerischem Material nicht einstellen werde. Dabei berief Amazon sich auf die Freiheit der Information. Angesichts der jüngsten Zunahme antisemitischer Zwischenfälle in den USA, vor allem gegen jüdische Friedhöfe, verlieh Rozett der Hoffnung Ausdruck, dass Amazon seine Haltung neu überdenken werde. Amazon entfernt Bücher, die den Holocaust leugnen, nur in Ländern, in denen die Holocaustleugnung illegal ist. (tachles) KR
Israels berühmtester Fotograf gestorben
David Rubinger hat wie kein anderer die Geschichte Israels mit seiner Leica festgehalten. 1924 in Wien geboren, schloss sich Rubinger nach dem Einmarsch der Nazis der zionistischen Jugend-Aliya an. So konnte er zwei Monate nach Beginn des Zweiten Weltkriegs den Nazi-Schergen entkommen. Von Triest aus reiste er nach Palästina. Dort lebte Rubinger zwei Jahre in einem Kibbuz im Jordantal, bis er sich 1942 in den Dienst der jüdischen Brigade der britischen Armee stellte. Er diente in Nordafrika, Malta, Italien, Deutschland und Belgien. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte
Rubinger 1946 nach Palästina zurück. Zuvor hatte er in Deutschland seine erste eigene Kamera für 200 Zigaretten und ein Kilo Kaffee gekauft. Rubinger war dank seines sympathischen Wesens bei den Mächtigen Israels stets ein wohlgelittener Gast, sodass er geradezu “intime” Augenblicke mit seiner Kamera festhalten konnte, darunter ein vertrauliches Gespräch von Golda Meir mit dem ägyptischen Präsidenten Anwar el Sadat. In der Knesset hängen an einer prominenten Wand zahlreiche Porträts, die Rubinger von allen Berühmtheiten der Ersten Stunde gemacht hat: David Ben Gurion, Mosche Dayan, Golda Meir, Abba Eban. Rubingers berühmtestes Bild entstand 1967, unmittelbar nach der Eroberung der Klagemauer Jerusalems. Der Fotograf lag am Boden – um ihn herum wurde noch geschossen. Die 55. israelische Fallschirmjäger-Brigade hat die Jerusalemer Altstadt erobert. Über sich sieht er Soldaten, die gebannt auf die Klagemauer starren. Einer der Männer hat den Helm abgenommen. In diesem Moment drückte David Rubinger auf den Auslöser. (Audiatur, israelnetz) DC
Baby-Mandrill gerettet
Israelische Zoologen haben einen Baby-Mandrill gerettet. Der neugeborene Affe im Safari-Park Ramat Gan war zu schwach, um sich am Bauch seiner Mutter festzuklammern. Also entfernten Tierärzte das Baby vorsichtig aus dem Gehege. Mit Sauerstoff und Wärmebehandlungen päppelten sie es wieder auf. Kuscheln durfte das Kleine derweil mit einem aufgeblasenen Gummihandschuh. Damit das Muttertier es nicht ablehnte, wuschen die Mediziner es nicht. Die anschließende Familienzusammenführung klappte. Mandrille werden in freier Wildbahn als gefährdete Spezies eingestuft. (Israel21c) DC
Bundesverdienstkreuz für Präsidenten der Hebräischen Universität
Der deutsche Botschafter, Dr. Clemens von Goetze, hat dem Präsidenten der Hebräischen Universität Jerusalem, Menahem Ben-Sasson, das Bundesverdienstkreuz verliehen. “Mit der Auszeichnung wird der
außerordentliche und umfangreiche Beitrag von Professor Ben-Sasson zu den deutsch-israelischen Wissenschaftsbeziehungen gewürdigt, wie auch sein persönlicher Einsatz für die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Staaten”, so Botschafter von Goetze. Der Bericht der Hebräischen Universität zu dieser Ehrung hebt hervor, dass Deutschland Israels wichtigster Partner in Europa – und weltweit der zweitwichtigste nach den USA – im Bereich der Forschung ist. (DeutscheBotschaft, huji, israelnetz) JG
“I Feel Alive” – Israels Song beim ESC 2017
Nachdem der Sänger Imri Ziv bereits als Vertreter für Israel beim Eurovision Song Contest 2017 feststand, wurde nun auch der Song benannt, mit dem er – zunächst im Halbfinale – im Mai in Kiew auftreten wird. Der Song “I Feel Alive” von Dolev Ram und Ben Hazut wird erstmals am 9. März im israelischen Fernsehen präsentiert und man kann gespannt sein, wie weit Imri Ziv mit diesem Song beim ESC kommen wird. Wir wünschen viel Erfolg – behazlacha! (JPost)JG

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POLITIK

Staatskontrolleur über Gaza-Krieg 2014
Staatskontrolleur Joseph Shapira veröffentlichte 200 Seiten über den Gazakrieg von 2014 voller Kritik an den politischen und militärischen Spitzen. Doch er empfiehlt keine persönlichen Konsequenzen für die
Verantwortlichen. Monate vor der israelischen Militäroperation im Sommer 2014 im Gazastreifen verbargen Militär und Geheimdienste vor dem Sicherheitskabinett Informationen über eine mögliche strategische Attacke durch die Hamas. Entsprechende Informationen erreichten das Kabinett erst Anfang Juli 2014, buchstäblich Stunden bevor das Kabinett eine IDF-Operation zur Vereitlung der Attacke hätte absegnen sollen. Der Staatskontrolleur kam ferner zum Schluss, dass Ministerpräsident Netanyahu, der damalige Verteidigungsminister Moshe Yaalon und Mitglieder des Sicherheitskabinetts im Jahr vor Kriegsausbruch am 7. Juli 2014 die Möglichkeit diplomatischer Schritte nicht evaluierten, um die Eskalation im Gazastreifen zu stoppen. In den 16 Monaten zwischen Regierungsbildung und Kriegsausbruch im Juli 2014 hat das Sicherheitskabinett laut dem Bericht keine einzige seriöse Debatte über den Gazastreifen abgehalten. Der IDF ist die Vernichtung der Hamas-Offensivtunnels nicht gelungen. Erst Monate nach Kriegsende, Anfang 2015, machten die israelischen Geheimdienste das Thema der Tunnels zu ihrer Spitzenpriorität. Obwohl Netanyahu und das Verteidigungs-Establishment die Tunnel als “strategische Gefahr” dargestellt hatten, wurden sie nicht als Bestandteil zentraler Geheimdienstmissionen definiert. Shapira erwähnt in seinem Bericht “bedeutende Geheimdienstlücken” über die Hamas in Gaza. (Tachles, worldisraelnews) TS
Vietnam will engere Verteidigungskontakte mit Israel
In einer seltenen öffentlichen Anerkennung des wachsenden Verteidigungshandels mit Israel sagte Vietnams Präsident Tran Dai Quang, dass Israel “ein großer Partner von Vietnam geworden ist”. Die bilateralen Beziehungen in Forschung, Entwicklung und Technologietransfer sollten vertieft werden. Quang sagte dies bei einem Empfang in Hanoi für Yitzhak Aharonovitch, Vorsitzender von Israels staatlichen IMI Systems. (defense) TS
EU-Israel Verkehrsdialog
Der Generaldirektor für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, Henrik Hololei, und der israelische Minister für Verkehr und Verkehrssicherheit, Israel Katz, diskutierten Transportfragen sowie die Stärkung der EU-Israel-Verkehrspartnerschaft. Beide
Seiten unterstrichen die Notwendigkeit, eng bei Themen wie Luftfahrt, Schiene und Metrosicherheit zusammenzuarbeiten. Auch die Entwicklung von umweltfreundlicheren und effizienteren städtischen Verkehrssystemen wurde diskutiert. Bei der Frage der Verkehrssicherheit wurde Tel Aviv als ein gutes Beispiel erwähnt, wo bei Projekten erfolgreich neue digitale Technologien eingesetzt werden, um die Sicherheit zu verbessern. Schließlich wurde vereinbart, einen Transportdialog einzurichten. Hololei sagte: “Israel und die EU genießen bereits fruchtbare Verkehrsbeziehungen und Kooperationen, vor allem mit einem erfolgreichen Luftverkehrsabkommen. Durch die Einrichtung eines Transportdialogs werden wir diese Beziehung stärken.” (eeas) TS
LGBT in der Armee
Zum israelischen “Tag der Familie” hat die Israelische Luftwaffe Bilder von Piloten und deren Familien gepostet, darunter auch dieses Bild von Hauptman Adir Gabai und seinem Mann Dean. Beide haben in derselben Einheit gedient und sich ineinander verliebt. Die liberale
Einstellung gegenüber der LGBT-Community (LGBT steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) hat in Israel Tradition: Bereits in den 1960er Jahren konnten gleichgeschlechtliche Paare in Israel frei und ohne Angst vor Verfolgung leben. Durch die aktive Schwulenbewegung in den 1980er Jahren erlangte die LGBT-Community in den folgenden Jahren die volle rechtliche und soziale Gleichstellung mit heterosexuellen Individuen, Paaren und Familien. Heute gilt Tel Aviv dank seiner bunten und lebendigen LGBT-Szene als “Gay Capital of the Middle East”. Israel schützt die Rechte seiner LGBT-Bürger, die in den höchsten Rängen und allen Bereichen der israelischen Gesellschaft von Militär und Regierung über Wirtschaft bis zu Unterhaltung und den Künsten vertreten sind. (Haolam) KR

Was nicht in der Süddeutschen Zeitung steht

Mitarbeiter von Human Rights Watch erhielt kein Einreisevisum
Israel verweigerte ein Arbeitsvisum für Omar Shakir, “Landdirektor Israel und Palästina” von Human Rights Watch (HRW) und ein Befürworter des Boykotts gegen Israel. Der Sprecher des israelischen
Außenministeriums, Emmanuel Nahshon, erklärte, dass HRW eine “eklatant feindselige anti-israelische Organisation ist, deren Berichte allein dem Zweck dienen, Israel ohne Rücksicht auf die Wahrheit oder die Wirklichkeit zu schaden”. Als Reaktion darauf startete HRW eine massive Medienkampagne mit einer Selbstdarstellung als professionelle und unpolitische Menschenrechts-NGO. Die NGO-Monitor-Forschung zeigt allerdings deutlich, dass sowohl Shakir, als auch seine Organisation in BDS (Boykott, Divestment, Sanktionen) und anderen Formen des politischen Krieges gegen Israel tief verwickelt sind. (NGO-Monitor) TS
UNRWA suspendierte Mitarbeiter
Die UNRWA suspendierte den Mitarbeiter Suhail al-Hindi. Israel beschuldigte ihn, eine Führungsrolle in der Hamas zu spielen. COGAT, die Agentur für israelische Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten, erklärte, dass Al-Hindi in der Führung der Hamas-Terror-Gruppe bei einer internen Wahl vom 13. Februar ernannt worden sei. Er wurde als “Senior-Hamas-Mitglied aus Jabalia im Norden Gazas” gewählt, hieß es in
einer englischsprachigen Erklärung. Al Hindi war auch stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der palästinensischen Arbeiter der UNRWA seit 2012 und Grundschulleiter im Gaza-Streifen. Ursprünglich dementierte die UNO-Flüchtlingshilfeorganisation für “arabische Flüchtlinge aus Palästina” die israelischen Vorwürfe, doch dann enthob sie ihn aller seiner Ämter. (ToI) TS
10 Euro für Information von Behörden?
“Vorwiegend vom Ausland finanzierte Organisationen sollen in Israel künftig für den Zugang zu Regierungsinformationen zahlen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat die Abgeordnete Schuli Moalem-Refaeli (Jüdisches Heim) ins israelische Parlament eingebracht. Derzeit erhalten Nichtregierungsorganisationen die Informationen unentgeltlich, während Privatpersonen eine Gebühr von
NIS 20 (umgerechnet etwa EUR 5) entrichten müssen. Die nun für ausländisch finanzierte Organisationen vorgesehene Abfragegebühr soll dem Entwurf zufolge EUR 10 betragen. Damit solle die israelische Regierung vor ausländischer Einmischung und Druck geschützt werden, begründete die Initiatorin ihr Anliegen.” Diese Meldung von Kathpress ist eine journalistische Meisterleistung. Da reicht also eine Hinterbänklerlin, Mitglied einer kleinen Koalitionspartei, eine Gesetzesvorlage ein, über die noch nicht debattiert worden ist und die nicht in 3 Lesungen angenommen wurde. Dennoch wird die unbekannte Abgeordnete dargestellt, als vertrete sie “Israel” und die ganze Regierung. Und angenommen die Nichtregierungsorganisationen müssen tatsächlich EUR 10 entrichten, um mit den gewonnenen Informationen dann Zuwendungen in Höhe von Millionen EUR zu erhalten, fragt sich, welchen Sinn dieser Gesetzesvorschlag überhaupt macht. Eine entsprechende Anfrage hierzu wurde von Kathpress nicht beantwortet. (kathpress) TS
Facebook schließt Fatahs offizielle Seite 
Facebook hat zwischenzeitlich die offizielle Seite der herrschenden palästinensischen politischen Partei Fatah inmitten einer Kampagne des Social Media Networks gegen Konten, die Gewalt fördern, geschlossen. Munir Jaghoub, ein Sprecher der Fatah-Mobilisierungs- und Organisationskommission, sagte, dass der Auslöser für die Facebook-Maßnahme das
Posten eines historischen Bildes des ehemaligen Fatah-Führers Yasser Arafat sei, der neben dem neu ernannten stellvertretenden Führer Mahmoud al-Aloul eine Waffe hielt. Jaghoub erklärte, dass die Benachrichtigung von Facebook zur Schließung des Kontos mit dem Arafat-Foto als Anlage kam. Er fügte hinzu, dass Facebook zuvor der Fatah drei Warnmeldungen wegen anderer Fotos gesendet hatte. Jaghoub bestritt, dass die Fotos eine Aufstachelung darstellten. Die Fatah-Facebook-Seite hat oft Gewalt gegen Israel verbreitet und Terroristen verherrlicht. Vor 12 Monaten feierte die Seite den Mörder des US-Armee-Veteranen Taylor Force als “einen heroischen Märtyrer”. Die Fatah prahlte, über 11.000 Israelis getötet zu haben. 2 Jahre zuvor, als Teil ihrer 50-jährigen Jubiläumsfeiern, zeigte die Fatah ein Bild mit einem Haufen Schädel, die mit Davidsternen markiert waren, und mit einer Fatah-Flagge mit dem Emblem der Gewehre vor einer Landkarte von ganz Israel. PMW dokumentierte allein 2016 über 130 Beiträge von Fatah, die Mord und Terror verherrlichen. (Tower) TS

KOMMENTAR DER WOCHE

Es ist schon Tradition, dass in Israel nach jedem Krieg oder anderen Großaktionen Untersuchungskommissionen eingesetzt werden. Dabei geht es vor allem darum, die eigenen Versäumnisse und Fehler zu erkennen, um daraus Lehren zu ziehen. Der Staatskontrolleur hat deshalb nicht die Empfehlung ausgegeben, die damaligen Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Im Report kam der Vorwurf, die Regierung habe nie über die Lage im Gazastreifen debattiert. Das klingt, als hätte die Hamas im Juni 2014 zunächst mit der Entführung von 3 Talmudschülern und dann mit heftigem Raketenbeschuss auf Israel den Krieg angezettelt, weil es den Menschen in Gaza an Strom und Wasser mangele. Ebenso sei den Ministern die “strategische Gefahr” der Angriffstunnel der Hamas “verheimlicht” worden. Während die Hamas Tausende Raketen auf Israel abgeschossen hat, auf dichtbesiedelte Bevölkerungszentren, wogegen Israel die “Eisenkappe” als vorzügliche Verteidigungswaffe entwickelt hat, ist es fraglich, ob man die Tunnel wirklich als “strategische Gefahr” einstufen muss. Für die Opposition ist der Report mal wieder gefundenes Fressen, einen Rücktritt Netanjahus zu verlangen. Aber in Wirklichkeit hat Israel sowohl im Libanonkrieg 2006, als auch im Gazakrieg trotz aller Versäumnisse soweit gesiegt, dass danach längere Perioden der Ruhe gekommen sind. Vorerst wagen weder die Hisbollah im Libanon noch die Hamas in Gaza einen erneuten Krieg gegen Israel. Und damit alleine ist schon viel gewonnen. TS

SPORT

Der braune Fleck von Schweinfurt
“Wir arbeiten Fußball.” So lautet der Slogan des Fußball-Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05. Dies gilt jedoch in erster Linie für die Arbeit auf dem Platz und weniger für die Vergangenheitsbewältigung von Club und Stadt. Denn gespielt wird nach wie vor im “Willy-Sachs-Stadion”, obwohl der Namensgeber einer der bekanntesten Nationalsozialisten Frankens war. Makkabi Haifa hat hier schon ein Freundschaftsspiel gegen Schweinfurt ausgetragen. (tomkleine) TK

ANKÜNDIGUNGEN

Ulrich Sahm – Vorträge: Israel – aktuelle innen- und außenpolitische Lage
Ulrich Sahm befindet sich in der Zeit zwischen dem 3.3. und dem 30.3.2017 auf “Tournee” quer durch das ganze Land. Informationen über Auftritte HIER.

In eigener Sache…

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